Manchmal reicht es nicht aus, einen eingeengten Nerv zu befreien.
Wenn ein Abschnitt der Wirbelsäule tatsächlich instabil ist, kann zusätzlich eine Stabilisierung notwendig werden.
Dafür gibt es verschiedene Operationsverfahren.
Und nicht jede Stabilisierung bedeutet automatisch, dass ein Abschnitt der Wirbelsäule vollkommen unbeweglich gemacht werden muss.
Je nach Erkrankung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und auch unterschiedliche Grade der Stabilität, die erreicht werden sollen.
Welche Methode sinnvoll ist, hängt von vielen Dingen ab:
Von der Ursache der Instabilität.
Vom Alter des Patienten.
Vom Zustand der übrigen Wirbelsäule.
Von den Beschwerden.
Und natürlich davon, was mit einer Operation überhaupt erreicht werden soll.
Größere Stabilisierungsoperationen sind keine kleinen Eingriffe.
Sie benötigen Erfahrung, eine entsprechende technische Ausstattung und manchmal auch die Möglichkeiten anderer medizinischer Fachrichtungen.
Solche Operationen gehören deshalb in vielen Fällen in eine entsprechend spezialisierte Klinik – bei komplexeren Eingriffen auch in ein Zentrum der Maximalversorgung.
Aber auch diese Entscheidung wird nicht allein aufgrund eines MRT- oder Röntgenbildes getroffen.
Wir besprechen gemeinsam mit Ihnen, ob eine Operation überhaupt notwendig ist, welches Verfahren infrage kommt und in welcher Klinik eine solche Behandlung sinnvoll durchgeführt werden kann.
Und wenn eine Überweisung notwendig ist, suchen wir gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung.
