Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um ein bildgebendes Diagnoseverfahren.
Anders als bei der Kernspintomographie werden hier Röntgenstrahlen verwendet.
Eine Röntgenröhre dreht sich um den Patienten und erzeugt aus vielen einzelnen Messungen Schnittbilder des Körpers.
Der Computer setzt diese Informationen zusammen.
So kann man Strukturen erkennen, die auf einem normalen Röntgenbild übereinander liegen würden.
Besonders gut lassen sich Knochen darstellen.
Aber auch Bandscheiben, Organe, Blutgefäße und viele andere Veränderungen können beurteilt werden.
Und vor allem geht es schnell.
Das ist ein großer Vorteil der Computertomographie.
Aber auch hier gilt.
Nicht alles, was man auf einem CT-Bild sieht, macht Beschwerden.
Und nicht alles, was Beschwerden macht, ist auf einem CT-Bild eindeutig zu erkennen.
Gerade an der Wirbelsäule finden sich mit zunehmendem Lebensalter Veränderungen, die zunächst einmal nur eines bedeuten:
Sie sind da.
Ob sie auch die Ursache Ihrer Beschwerden sind, ist eine ganz andere Frage.
Also Vorsicht!
Auch das CT allein stellt keine Diagnose.
Krankheitszeichen, körperliche Untersuchung und Bildgebung müssen zueinander passen.
Und deshalb sollte auch vor einer Computertomographie klar sein:
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Was suchen wir?
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Warum suchen wir danach?
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Was wollen wir mit dem Ergebnis anfangen?
Denn die Computertomographie arbeitet mit Röntgenstrahlen.
Die Strahlenbelastung ist heute durch moderne Geräte und angepasste Untersuchungsprotokolle deutlich geringer als früher.
Sie ist aber nicht Null.
Eine CT-Untersuchung sollte deshalb nicht einfach gemacht werden, nur weil man einmal „nachsehen“ möchte.
Wenn sie medizinisch sinnvoll ist, hat sie allerdings große Vorteile.
Sie ist schnell.
Sie liefert sehr genaue Bilder.
Und insbesondere knöcherne Veränderungen der Wirbelsäule lassen sich hervorragend beurteilen.
Manchmal ist das CT deshalb sogar die bessere Untersuchung als ein MRT.
Und manchmal brauchen wir beides.
Bei bestimmten Fragestellungen wird zusätzlich ein Kontrastmittel benötigt.
Dieses kann Strukturen und Blutgefäße sichtbar machen, die wir sonst nur schlecht voneinander unterscheiden könnten.
Auch hier gilt:
Nicht jeder Patient braucht Kontrastmittel.
Wenn es erforderlich ist, müssen bestimmte Vorerkrankungen, Allergien und gegebenenfalls Blutwerte vorher bekannt sein.
Und keine Sorge.
Die eigentliche Untersuchung dauert meistens nur wenige Minuten.
Sie liegen dabei auf einer Untersuchungsliege, die sich durch eine relativ kurze, ringförmige Öffnung bewegt.
Das CT ist also keine lange Röhre wie viele MRT-Geräte.
Für Menschen mit Platzangst ist die Untersuchung deshalb in aller Regel wesentlich angenehmer.
Wenn Sie bei uns eine CT-Untersuchung benötigen, erklären wir Ihnen vorher, warum wir diese Untersuchung empfehlen und welche Frage sie beantworten soll.
Denn am Ende behandeln wir keine Bilder.
Wir behandeln Menschen.
